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EVB für die Zulassung eines Autos

Posted by Christian Preuss on Mai 4th, 2015

EVB diehnt als Nachweis für eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung.
Früher gab es dafür eine Doppelkarte und heute erhält man eine elektronische Versicherungsbestätigung vom Versicherer bzw. vom Versicherungsmakler meistens per sms oder Telefon.
Die EVB-Nummer ist eine siebenstellige Zahlen- und Buchstabenkombination wie etwa “VHO3KVO” sein, die bei der Fahrzeuganmeldung oder -ummeldung vorgelegt werden muss. Die Mitarbeiter der Zulassungsbehörde können mithilfe der EVB-Nummer prüfen, ob für den Kunden eine gültige elektronische Versicherungsbestätigung in der zentralen Datenbank der Versicherer hinterlegt ist.
Zusätzlich benötigt der Kunde für die Zulassung des Fahrzeugs den Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein (bzw. Zulassungsbescheinigung Teil 1 und Teil 2), eine
ordnungsgemäße TÜV-Bescheinigung sowie eine Bestätigung über die bestandene Abgasuntersuchung ihres Fahrzeuges.

Was ist im Bezug auf das EVB-Verfahren zu beachten?
Die Angaben des Versicherungsnehmers und des Halters müssen immer korrekt und vollständig angegeben werden. Die vom Versicherer übermittelten Daten dürfen von der Zulassungsstelle nicht verändert werden. Es ist darauf zu achten, dass alle Daten so eingetragen werden, wie sie im Personalausweis enthalten sind.
Bei juristischen Personen müssen die Angaben der Gewerbeanmeldung entsprechen. Eine EVB ist nur für einen einmaligen Gebrauch gültig und kann nach der Anmeldung vernichtet werden.

Gibt es die Möglichkeit, Blanko-EVBs auszustellen?
Die Möglichkeit besteht nicht, da die Zulassungsstelle zur Hinterlegung der EVB-Nummer immer den korrekten Namen und die Anschrift benötigt. Dies dient zur Vereinfachung des Verfahrens.

Wie lang kann der Kunde die EVB-Nummer verwenden?
Die Dauer der Gültigkeit hängt vom Versicherer ab. Die EVB wird in der Regel mit einer Gültigkeit von 6 bis 18 Monate generiert. Wurde die EVB nach 6 Monaten nicht genutzt, so verliert diese ihre Gültigkeit.

Der Kunde wünscht ein Saison- oder Kurzzeitkennzeichen. Was ist zu beachten?
Spezielle EVBs sind hierfür nicht vorgesehen. Bei der EVB wird die gewünschte Kennzeichenart bei Abruf angeben

Was ist bei einem Versichererwechsel zu beachten?
Versichererwechsel erfolgt meistens zum Jahreswechsel. Bei Nichtzahlung des Beitrages kann die Versicherungsgesellschaft auch innerhalb des Jahres kündigen und der Kunde muss sich einen neuen Versicherer suchen. Die neue Gesellschaft erstellt nach Erhalt des Antrags eine sog. EVBÜ (elektronische Versicherungsbestätigung zur Übermittlung).
Diese teilt der Zulassungsstelle mit, dass das Fahrzeug nun über einen anderen Versicherer versichert ist. Die Erstellung der EVBÜ erfolgt in der Regel automatisch. Die EVBÜ wird bei dem klassischem Versichererwechsel, bei Berichtigung einer Doppelversicherung und bei Beendigung des Mahnverfahren ausschließlich vom Versicherungsunternehmen erstellt. Eine EVBÜ auf Abruf kann man nicht erstellen.
Wichtig ist, dass der Antrag korrekt, vollständig und rechtzeitig bei dem neuen Versicherer gestellt wird. Nur so sind Übermittlungsfehler zu verhindern. Im schlimmsten Fall kommen Kosten auf den Kunden zu, da dem Straßenverkehrsamt keine gültige Deckung für das Fahrzeug vorliegt.

Welche Deckung bietet die eVB-Nummer?
Über die erteilte eVB-Nummer besteht in der Regel ausschließlich vorläufiger Versicherungsschutz für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Bei den Versicherungsgesellschaften kann noch eine vorläufige Deckung für die Teil- oder Vollkaskoversicherung erteilt werden über die beantragte EVB.